Ambulante Sozialpsychiatrie

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    Die Hauptaufgaben als Sozialpädagoge sind, Menschen zu Ämtern, Ärzten oder zu Behörden zu begleiten, wenn dies alleine nicht machbar ist, oder sie bei Telefonaten zu unterstützen.  Man hilft, allgemeine Probleme zu lösen. In der Sozialpsychiatrie beschäftigen sie sich mit erwachsenen Personen, die eine psychische Krankheit haben, indem sie diesen bei den Sachen helfen, die nicht allein schaffbar sind. Sie helfen den Leuten auch dabei, sich in die Öffentlichkeit orientieren zu können, damit sie nicht nur zur Hause sind, sondern auch draußen etwas unternehmen.

    Die Arbeitszeiten sind üblicherweise von 10-18 Uhr und in der Woche haben sie neben den Arbeitszeiten noch die Büro-Sprechzeiten, in denen sie über bestimmte Sachen diskutieren. Der typische Tagesablauf ist, dass sie erst mal dort ankommen und dann gucken, ob es neue Nachrichten gibt oder ob Termine abgesagt wurden. Die Beschäftigten haben einen Raum, in dem sie mit den erwachsenen psychisch Kranken reden und besprechen, was für Probleme sie gerade haben oder ob sie bei einem Telefonat helfen können. Das, was sie zum Arbeiten benutzen, ist ihr Computer. Unter anderem müssen sie sehr viele E-Mails für ihre Arbeit checken – das sind die Materialien, die sie zum Arbeit brauchen.

    Daneben haben sie natürlich auch sehr viel mit Menschen zu tun, die eine psychische Krankheit haben. Die Leute, die da hin gehen, sind mindestens 21 Jahre alt und haben unterschiedliche psychische Krankheiten. Früher ist es so gewesen, dass man sogar zu den Patienten nach Hause gegangen ist und ihnen dort geholfen hat. Heute ist es so, dass die Patienten dort zu den Plätzen gehen müssen, wo die Sozialpädagogen zu finden sind, also in die ambulante Sozialpsychiatrie.

    Das Einkommen ist unterschiedlich, liegt aber bei ca. 1000€ (netto) im Monat. Man muss in bestimmten Fächern gut sein und zwar in Deutsch, Gesellschaftskunde und Psychologie. Für den Beruf muss man studieren und ein Diplom (Bachelor) haben. In dem Beruf muss man geduldig sein, gut zuhören können, sich in die Lage von Menschen hinein versetzen können und belastbar sein. Die Ausbildung dauert mindestens 3 Jahre und heutzutage muss man dafür studieren (ungefähr 6 Semester). Man braucht mindestens 3 Jahre bis zur Prüfung.

    Unser Gesprächspartner hat sich für diesen Beruf entschieden, weil er die Zusammenarbeit mit Menschen sehr mag. An der Arbeit findet er toll, dass man verschiedene Menschen kennen lernt und viele neue Sachen mitbekommt, von denen man davor nichts wusste. Auf was er verzichten könnte? Auf Vorurteile gegenüber den Sozialpädagogen. Er würde Menschen, die an dem Beruf interessiert sind, empfehlen, ein Praktikum dort zu machen.

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