Pharmazeutisch-kaufmännische(r) Angestellte(r) (PKA)

Wir waren beim UKE in der Zentralapotheke und haben uns den Beruf „Pharmazeutisch-kaufmännische(r) Angestellte(r)“ angeguckt. Die Arbeitszeiten sind von 8:00-16:00 Uhr. Die  Hauptaufgaben sind, die Ware von den LKWs anzunehmen und alles zu kontrollieren, ob es richtig angekommen ist. Dann geht die Ware runter. Danach holen selbstgesteuerte elektronische Roboter  sie ab und fahren die Ware von dort aus ins Krankenhaus.  Man kann ohne eine Karte nicht rein, die Karte ist sozusagen der Zutritt zu den Medikamenten. „Pharmazeutisch-kaufmännische(r) Angestellte(r) (PKA)“ weiterlesen

Physiotherapeut

Wir haben uns am 14.06.2017 über den Beruf „Physiotherapeut“ informiert. Dabei haben wir folgende Informationen herausgefunden. Der Tagesablauf läuft so ab: Der Physiotherapeut ist um 8:00 Uhr in der Praxis. Dann wird der Terminplan abgecheckt. Anschließend erscheinen die Patienten und daraufhin werden sie behandelt. Dann hat der Physiotherapeut eine kleine Pause und das wiederholt sich im Laufe des Tages bis 19:00 Uhr „Physiotherapeut“ weiterlesen

Physiotherapeut: Auswertung und Reflexion (S.B. März/ 2018)

Und so schnell ging es! Mein Praktikum ist schon um.
Ich hatte Riesen Spaß mit den Kindern und Therapeuten zu arbeiten. Ich habe sehr vieles gelernt, welches mir auch in meiner Zukunft sehr behilflich sein wird.
Ich habe mich in meinem Praktikum sehr gut gefühlt, ich wurde fair behandelt und sie waren sehr nett zu mir. Außerdem haben sie es auch verstanden, wenn ich eine Sache ungern gemacht haben, da ich mich nicht so gut damit auskannte, das war auch eines der Sachen, die mir persönlich sehr gefallen hat. Ich habe mich überhaupt nicht unwohl gefühlt, ich habe die Therapeuten und die Kinder sehr in meinem herz geschlossen, obwohl ich nicht sehr lange da war.
Wegen meinem Praktikum habe ich jetzt ein genaues Bild von einer Therapie und wenn ich ehrlich bin, habe ich mir es ganz anders vorgestellt. Ich habe außerdem einen kleinen Einblick in den Beruf Erzieherin bekommen, da ich in einer Schule war und zwischendurch in den Klassen war.
Mein Praktikum hat mir sehr gefallen und ich habe sogar darüber nachgedacht mein zweites Praktikum wieder in dieser Schule zumachen. Jedoch habe ich mich dagegen entschieden, da ich neue Erfahrungen sammeln muss. Ich habe mich immer gefreut die Kinder zusehen und wieder mit ihnen zuarbeiten. Meine Praktikum Tage waren sehr spannend, ich habe immer etwas neues erlebt oder etwas neues gelernt, welches sehr hilfreich sein kann. Ich habe etwas vom Therapeutischen Bereich, sowie etwas vom Erzieherischen Bereich gelernt. Ich hatte echt ein Rieses Glück so ein Praktikum zu haben. Das Einziege „Problem“, welches ich hatte, war mein Weg zu mein Praktikum. Ich hatte einen sehr langen weg und musste sehr oft umsteigen. Das hat mir nicht so sehr gefallen, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt diesen Weg auf mich zunehmen.
Die Therapeuten und Erziehen haben mich oft gefragt, ob ich es mir vorstellen könnte irgendwann in diesem Beruf, als Therapeuten zuarbeiten. Ich habe oft darüber nachgedacht, aber ich denke, ich könnte mich nicht später als Therapeuten vorstellen, da ich ganz andere Vorstellung habe. Ich möchte gerne Ärzten werden und der Medizinische Bereich hat auch etwas mit dem Therapeutischen Bereich zutun, deswegen ist es gut, dass ich ein Praktikum in diesem Bereich gemacht habe.

Physiotherapeut: Die Therapiestunden (S.B. März/2018)

Ich habe mir die Therapiestunden immer anderes vorgestellt, als sie eigentlich sind. Ich dachte die Therapeuten machen Übungen, die schmerzhaft sind, da ich viele kenne die sagen, dass eine Physiotherapie schmerzhaft ist. Aber so war es überhaupt nicht. Die Therapeuten machen spiele, die spaß machen sollen und nebenbei auch eine kleine Übung sein soll.
Ich hatte das Glück, dass ich auch bei anderen Therapeuten sein durfte und es mir ansehen durfte, um zusehen wie sie es machen und ich habe gemerkt, dass jeder sein Plan hat und jeder auf seiner Art mit den Kindern gearbeitet hat. Die Therapeuten haben auch mal zusammen gearbeitet und irgendwelche Spiele ausgedacht, die den Kindern eventuell Spaß machen sollte. Es gab aber auch Stunden, wo die Kinder aussuchen sollten, was sie gerne machen wollen oder auch Stunden, indem die Therapeuten Sachen ausprobiert haben, um zuschauen ob es den Kinder spaß macht. Natürlich haben sie Spiele ausgesucht, die nicht nur da sind, damit die Kinder Spaß haben, sondern auch ihre Problemzone in Bewegung zusetzen. Außerdem gab es Stunden, die ausgefallen sind, weil die Kinder einen Termin hatten mit einem Orthopädiemechaniker, der extra zur Schule gekommen ist, um mit den Therapeuten darüber zureden und abzusprechen wie sie die Orthesen anpassen sollen.
Die Therapiestunden waren immer sehr unterhaltsam und spannend, da man so vieles gelernt hat, obwohl man nicht viel mit den Schülern macht. Außerdem hatte ich immer das Vergnügen mit zumachen und wenn man Übungen macht mit zu fühlen was für ein Druck sie haben und wie stark die Kinder sind. Die Kinder haben immer versucht mit einem enormen Druck die Übung zu beenden und wieder in einer Position zukommen, wo ihre Problemzone nicht überanstrengt ist und das mit anzusehen und mit spüren zu dürfen war schon ganz toll.

Physiotherapeut: Eine Veranstaltung für körperlich/seelisch beeinträchtigte Schüler (S.B. 2/2018)

Am 09.11.2017 war ich mit den achten Klassen bei einem Wettrennen für körperlich/seelisch beeinträchtigte SchülerInnen.
Das Wettrennen fand in Lattenkamp, in der nähe von der Kurt Juster Schule statt.
Bei dem Wettrennen waren Schulen, die Körperlich beinträchtigen SchülerInnen haben. Zum Beispiel wie die Kielkamp Schule, die Louisa Schröder und viele weitere Schulen.
Was mir besonders gefallen hat, war das jeder Schüler eine kleine Trophäe bekommen hat und das jeder selber entscheiden durfte ob er/sie renne oder gehen möchte. Außerdem hat mir der Aufbau sehr gefallen und das die Mittlere Reihe nur für Rollstuhl Fahrer war und außen rum für die Läufer oder Geher.
Man erkannte sehr schnell, dass es den Kinder gefallen hat. Alle SchülerInnen hatten im Gesicht gestrahlt, dass war echt schön mit anzuschauen.
Da es mein erstes mal war, war es sehr überraschend die Kinder, die eigentlich sich verweigern im Sportunterricht mitzumachen, mit ansehen zu können wie sie motiviert mit gemacht haben und zu sehen wie SchülerInnen, die eigentlich nicht soviel mit machen können, da sie entweder eine schwere behinderung haben oder sich einfach nicht so schnell bewegen können, mit einer begleit Person rumliefen oder einfach nur schnell gingen.
Außerdem fand ich sehr gut, dass am Anfang schon erwähnt wurde, dass alle gewinnen werden und das es keine Verlierer geben wird.
Insgesamt hat es mir sehr gefallen und ich bin froh, dass ich dabei sein konnte.

Physiotherapeut: Interview mit einer Mitarbeiterin (S.B. März/ 2018)

Welchen Beruf hast du ?

Heike: Ich arbeite als Physiotherapeuten.

Wie lange dauerte deine Ausbildung ?

Heike: Die Ausbildung hat sechs Semester. Das ist eine Schule.

Welchen Abschluss braucht man ?

Heike: Du brauchst die Mittlere Reife. Ich empfehle jeden, aus einiger Erfahrung, besser mit dem Abitur, weil du bessere Grundlagen in Physik, Chemie, Biologie und auch Sprachen hast.
Vieles ist in Latein, wenn du Latein hast, dann ist es nicht schlecht, weil du es dann besser verstehst. Man kann aber auch Latein nach der Schule lernen, aber du musst sehr viel dann dafür machen.

Wie war die Ausbildung ?

Heike: Die Ausbildung war sehr schwer und ich musste viel machen und lernen

Wie wichtig ist die Zusammenarbeit mit Ärzten und Kliniken ?

Heike: Ganz wichtig! Ich darf eigentlich nicht ohne Ärzte arbeiten. Früher hatten wir eine Ärztin, die jede Woche gekommen ist und uns geprüft hat, aber die Behörde hat sie weg genommen. Ich darf eigentlich keine Rezepte ausstellen, aber wir brauchen sie, um für die Kinder ein Gerät oder Hilfsmittel zu bestellen und dafür brauchen sie ein Rezept. Entweder machen es die Eltern selber und sind aktiv oder wir machen es für sie, da sie es selber nicht machen können oder es einfach nicht machen. Die Krankenkassen lehnen sehr vieles ab und wir müssen ganz lange Briefe schreiben warum und weshalb das nötig ist. Manchmal gucken sie sich auch eine Video Aufnahme an.

Was macht einen guten Physiotherapeuten aus ? ( Erfahrungen, Wissen, Einfühlungsvermögen, Kommunikations-, Teamfähigkeit )

Heike: Das passt alles zusammen, du hast alles gesagt! Erfahrung ist nicht so wichtig, wenn jemand neu hier ist und sich nicht so gut auskennt und fragen hat helfen wir gerne weiter. Wir sind ein gutes Team und arbeiten auch zwischen durch zusammen.

Welche Voraussetzung sind nötig um diesen Beruf zu erlernen ?

Heike: Du musst Einfühlungsvermögen haben und du musst Stabil sein.

Warum hast du diesen Job ausgesucht ?

Heike: Ich bin per Zufall auf diesen Beruf gestoßen. Ich war früher technische Zeichnerin und hab dann noch mein Abitur gemacht und habe zufällig eine Frau getroffen, die auch in dieser Klasse war und wir haben uns angefreundet und sie wollte Physiotherapeuten werden. Ich wusste garnicht was das ist und hab mich dann bisschen damit auseinander gesetzt und habe gemerkt, dass das genau mein ding war. Ich wollte nicht mehr als Zeichnerin arbeiten, weil es ein Todes Material ist, obwohl es am Anfang sehr interessant war während der Ausbildung aber hinterher saß ich da nur noch am Zeichenbrett und war richtig unglücklich. Ich hatte mir vorgenommen es zu ändern und habe den Endschluss geschlossen, dass ich etwas mit Menschen machen wollte und als ich dann ein Praktikum als Physiotherapeuten gemacht habe, habe ich gemerkt, dass das genau mein ding ist.

Wolltest du schon immer Therapeuten werden ?

Heike: Nein, ich wollte eigentlich technische Zeichnerin werden, habe mich aber dagegen entschieden, weil es mir keinen Spaß gemacht hat.

Fühlst du dich manchmal überfordert ?

Heike: Nö, man wachst in den Beruf rein und mir bringt das sehr viel Spaß. Du arbeitest in dieser Schule mit sehr vielen Berufsgruppen zusammen und da musst du erstmal rein wachsen.

Was magst du besonders an deinem Beruf ?

Heike: Ich finde meinen Beruf sehr interessant, weil er so vielseitig ist und das ist eigentlich nie das gleiche, du arbeitest mit den Menschen, die unterschiedlich sind und das ist ein spannendes Feld.

Eine Sache, die du persönlich ändern würdest an deinem Beruf

Heike: Ich denke, ich würde nichts ändern, auch wenn mich paar Sachen stressen. Ich bin zufrieden und glücklich mit meinem Beruf.

Würdest du deinen Beruf weiterempfehlen ? (Wenn ja/nein, warum ?)

Heike: Ja klar! Ich selber würde lieber nicht so gerne als Lehrer vor der Klasse sitzen, ich arbeite lieber in Einzelt Situationen, obwohl ich auch Gruppen haben und das bringt auch sehr viel spaß. Außerdem ist das auch so eine kleine Herausforderung. Ich würde es weiter empfehlen für Menschen, die sich auf andere Menschen einlassen, sie müssen sich auf Situationen einlassen. Außerdem muss man selber recht Stabil sein, weil man sehr viel aushalten muss. Man muss sehr viel Elend aushalten, da die Kinder es mit sich bringen. Es ist nicht leicht mit Kindern zu arbeiten, die so etwas schweres durch machen müssen. Man darf aber auch nicht hart sein und man sollte Gefühle haben, aber man darf es nicht an sich ranlassen, sonst zerstört es dich!

Was sollte man besonders gut können ?

Heike: Du musst gesundheitlich Stabil sein, dass ist sehr wichtig, weil du sehr hart arbeiten musst, du musst schweres heben und wissen wie du es am besten hebst. Man hat auch Hilfsmittel aber das geht nicht in jeder Situation. Man muss sich auf Menschen einlassen. Du musst viele Fortbildungen machen, weil wenn du einmal die Physiotherapie Ausbildung gemacht hast, bist du nicht fertig. Es gibt noch so viele Sachen, die du mit lernen musst und die auch sehr interessant sind und wichtig sind.

Die negativen Punkte an deinem Beruf

Heike: Berichte zu schreiben und die anschließend mit den Eltern zu besprechen, grad, wenn sie nicht so gut deutsch können, ist es etwas schwer es ihnen zu erklären. Das Elend, welches die Kinder mit sich bringen, kann eine sehr emotional treffen. Du musst dir manchmal selber sagen, dass du nicht die Welt retten kannst zum Beispiel, wenn die Eltern die Briefe nicht lesen und nichts machen, kannst du nicht ändern und du musst dann einfach mal aufgeben.

Die positiven Punkte an deinem Beruf

Heike: Wenn man will kann man richtig viel Spaß haben! Man muss richtig Lust habe diese Sachen zumachen und es ist schon eine Befriedung, wenn man den Spaß, den man hat, weiter geben kann. Ich finde es toll sowas zumachen.

Physiotherapeut: Meine Erwartungen an den Beruf (S.B. 2/2018)

Ich mache mein Praktikum schon eine ganze Weile und ich habe sehr oft darüber nachgedacht, welche Erwartungen ich haben sollte bzw. habe, aber mir ist nie etwas eingefallen und auch wenn ich jetzt darüber nachdenke, würde mir nichts einfallen. Ich denke, dass liegt daran, dass ich mich nie mit sowas auseinander gesetzte habe und nie gedacht habe, dass ich jemals ein Praktikum im Therapeutischen Bereich absolvieren werden, geschweige den davon, dass ich jemals etwas mit körperlich/seelisch beeinträchtige Schüler arbeiten werde.
Mir war/ ist klar, dass es eine Herausforderung sein wird, aber ich war mir sicher, dass ich es schaffen werde, da ich für neue Herausforderungen offen bin und sie auch versuche so gut es geht darzustellen.
Wenn ich so darüber nachdenke, welche Erwartung ich haben könnte, wie zum Beispiel, dass ich etwas lerne, dann kann ich auf jeden Fall sagen, dass meine Erwartung erfüllt würde, da ich sehr vieles und neues gelernt haben, die wichtig sind und die man eventuell im Alltag benutzen könnte.
Ich denke, da ich in einer Schule bin und da Aktion angesagt ist, ist es schwer gewisse Erwartungen zu erfüllen, wie zum Beispiel eine Therapiestunde zuleiten oder Sachen auszuprobieren, weil man da einfach keine Zeit hat und man so sehr mit andere Sachen beschäftig ist, dass man garnicht im Kopf hat diese Erwartungen zu erfüllen. Ich hatte/habe sehr oft Situation, an denen ich einfach irgendwo eingeteilt werde, wie zum Beispiel in einer Klasse und mit helfe, weil sie zu wenig Erwachsene sind und ich finde, dass überhaupt nicht schlimm, ich will einfach nur damit sagen bzw. deuten, dass man jeden Tag etwas neues erlebt und immer in Aktion ist.