Zweiradverkäufer: Auswertung und Reflexion(M.V., 05.01.2018)

Hey Leute,

ich hatte sehr viel Spaß im Praktikum und nun ist es schon fast vorbei. Ich bin nicht mit wirklich vielen Erwartungen ins Praktikum gegangen, und doch haben sich ein paar meiner Erwartungen erfüllt. Doch es gab auch ein paar Dinge die ich mir anders vorgestellt hätte.

Vielleicht liegt es auch nur an dem Betrieb in dem ich war, doch ich habe gedacht, dass etwas mehr Disziplin herrschen würden. Leider hatte sich auch teilweise das erfüllt, was ich am wenigsten gewollt habe. Ich wurde als Putzfrau eingesetzt. Ich durfte den Laden fegen, die Regale wischen und die Werkstatt aufräumen.

In meinem Praktikum habe ich mich sehr wohl gefühlt und die Leute sind sehr locker mit mir umgegangen. Ich hatte sehr viel Spaß und habe vieles gelernt. Ich wurde ernst genommen und man hat mich wertgeschätzt. Ich weiß jetzt sehr gut, wie es in einem Fahrradladen abläuft.

Mir hat die praktische Arbeit sehr gut gefallen da die Atmosphäre entspannt war. Wie schon gesagt, die Leute waren sehr nett. Ich bin wohl immer mit einer unterbewussten Begründung die ich selber nicht weiß mit Spaß zum Praktikum gekommen.

Leider wurden mir meine Aufgaben nicht immer ausführlich erklärt, weshalb ich machmal etwas schwierigkeiten bei meiner Arbeit hatte. Es gab auch Situationen wo ich einfach garnichts zu tun hatte.

Ich werde niemals als Zweiradverkäufer arbeiten, da der Arbeitstag immer gleich aussieht .

Zweiradverkäufer: Beschreibung der Tätigkeit anhand eines typischen Arbeitstages(M.V., 06.01.2018)

Hi Leute,

heute möchte ich ein bisschen über mein typischen Arbeitstag erzählen. Mein Tag fängt um 10:00 Uhr im Laden an und endet Mittwochs immer um 17:00 Uhr, Donnerstags immer um 18:00 Uhr. Ich  habe immer Täglich eine Pause die eine stunde geht, diese eine stunde kann ich wo ich will verbringen und wann ich will.

Es gibt ein Arbeitsauftrag den ich gefühlt 10 mal am Tag mache, und zwar den Schlauch, Mantel, oder die Felge zu wechseln, oder alles auf einmal. Für diesen einfachen Job brauch ich nicht mehr als einen Ring-Schlüssel und einem Montagehebel. Die Bremsbacken aus zu tauschen und die neuen richtig ran zu montieren kann manchmal recht schwierig sein. (Bremsbacken sind auf zwei Seiten von jedem Reifen und wenn man dann bremst werden die 4 Bremsbacken an die Felge   angezogen und bremsen,)dafür brauche ich nur einen Inbusschlüssel.

Hauptsächlich habe ich nur mit den anderen Praktikanten und dem Chef zu tun, doch manchmal hab ich auch mit den Kunden zu tun, der Chef erlaubt es mir nicht oft. Es ist zwar sehr selten, doch ich kann es verstehen. Täglich muss einer zu Lidl laufen und essen und trinken kaufen, finde ich auch sehr nett vom Chef er gibt uns Praktikanten immer mal etwas aus.

Zweiradverkäufer: Interview mit einem Mitarbeiter (M.V.,03/18)

Hi Leute ich bins Michel heute zeige ich euch ein Interview mit meinen Chef Gökhan Sener.

Ich: Wie heißt dein Beruf?

Gökhan: Mein Beruf heißt Fahrradmechaniker/montoure… beides eigentlich.

Ich: Was sind deine Hauptaufgaben in diesen Beruf?

Gökhan: Als erstes kommt die Kunden Zufriedenheit, als zweites Schlauch-reparatur und Fahrräder die gebraucht sind zum Verkauf zu reparieren.

Ich: Wie sind deine Arbeitszeiten?

Gökhan: Montag bis Samstag,  jeden Tag bis auf am Montag und Dienstag um 10:00 Uhr, Montag und Dienstag um 11:00 Uhr.

Ich: Bitte beschreiben mir deinen typischen Tagesablauf.

Gökhan: Als erstes schieben wir die Fahrräder für den Verkauf vor die Tür, danach holen wir die reparatur bedürftigen Fahrräder aus der Werkstatt und dann fangen wir an zu reparieren. Das geht dann bis Abends um 18:00 Uhr, natürlich mit kurzen Essens-pausen oder eine Raucher-pausen, zwischendurch komme aber auch Kunden rein.

Ich: Wie viele Mitarbeiter haben sie in ihrem Laden?

Gökhan: Ich habe keine Mitarbeiter, das ist ein Familienbetrieb der an mich weitergeleitet wurde.

Ich: Was brauch man für Fähigkeiten in diesem Beruf?

Gökhan: Flexibilität, Freundlichkeit und Höflichkeit jedes Problem an einem Fahrrad zu erkennen. Man muss ein guter Schrauber sein. Man braucht ein gutes Gedächtnis um sich zu merken wie man ein Fahrrad repariert, denn es gibt sehr viele minimale Probleme. Es gibt verschiedene Schlüssel Größen für die Muttern zum Beispiel. Und man braucht einen großen Willen.

Ich:  Wie lange dauert die Ausbildung?

Gökhan: Es gibt zwei verschiedene Arten, die Ausbildung zum Monteure dauert Zwei Jahre, die Ausbildung zum Mechaniker dauert dreieinhalb Jahre. Und dann kannst du noch die zum Meister machen die dauert vier Jahre.

Ich: Wie viel verdient man in der Ausbildung?

Gökhan: Es kommt auf das Jahr an, doch der durchschnittliche Verdienst liegt zwischen 440 und 720 Euro brutto im ersten und zwischen 490 bis 760 Euro brutto im zweiten Ausbildungsjahr.  In den nächsten Jahren bekommt man schon mehr, zwischen 550 und 820 im dritten Ausbildungsjahr und zwischen 620 und 880 Euro brutto im vierten Jahr. (Nicht wundern das das so genau ist doch mein Chef hat kurz im Internet geguckt.)

Ich: Warum hast du gerade diesen Beruf ausgewählt?

Gökhan: Ich bin im Fahrradladen aufgewachsen. Da mein Vater das Dreißig Jahre gemacht hat. Ich hab immer gesehen Fahrrad, Fahrrad, Fahrrad und dann angefangen meine Fahrräder zu reparieren. Dann hab ich meine Ausbildung gemacht und irgendwann den Laden meines Vaters übernommen.

Ich: Was findest du besonders toll an diesem Beruf?

Gökhan: Umso komplizierter desto besser. Mir gefällt es Fahrräder für den Verkauf zu raparieren.

Ich: Auf was könntest du in diesem Beruf verzichten?

Gökhan: Ich mag es nicht wenn Kunden wegen eines Fahrrads hierherkommen und nicht zufrieden mit meiner Arbeit sind. Manche Kunden sagen, das ich nachdem ich ihr Fahrrad repariert habe, ich hätte irgendwas anderes an ihren Fahrrad kaputt gemacht.

Ich: Hast du mit deinen erlernten Fähigkeiten auch schon woanders gearbeitet?

Gökhan: Ja ich habe mal im Schulterblatt in einem Fahrradladen gearbeitet, danach habe ich meine Ausbildung gemacht und dann diesen Fahrradladen übernommen.

Ich: Was würdest du jemanden für einen Ratschlag geben, wenn er sich für diesen Beruf interessieren würde?

Gökhan: Du lernst mit jedem neuen Fahrrad dazu, irgendwann hast du den Dreh raus und kannst die Dinge sehr gut und weißt schneller bescheid was tun ist. Doch es gibt nie auszulernen, du lernst in diesem Beruf immer wieder mal was neues.

Ich: Vielen Dank fürs Interview.

Gökhan: Kein Problem, habe ich gerne gemacht.

 

Hier noch einmal die Daten des Fahrradladens:

Laden:M.C.S. Fahrrad Express Service

Inhaber: Gökhan Sener

Grindelberg 73-75

20144 Hamburg

Tel: 040 547747

Zweiradverkäufer: Meine Erwartungen an das Praktikum(M.V., 11.12.2017)

Hi Leute,

Ich kann leider nicht sagen ob das Praktikum zu meinem Berufswunsch passt, denn einen richtigen Berufswunsch habe ich noch nicht. Doch ich kann sagen das es zu einer Groben Kategorie meines Berufswunsch passt und zwar zum Thema Handwerk, denn ich werde sicher einen Handwerklichen Beruf erlernen.

Ich hoffe aber auf jeden Fall das ich in meinem Praktikum etwas lernen werde wie ich z.B. einen Reifen wechseln oder bestimmte dinge an- und abmontieren kann. Vor allem möchte ich im Praktikum nicht die Putzfrau spielen müssen oder den Tür-Stopper  ich möchte auch selber an einem Fahrrad rum schrauben können.

Ich kann eigentlich nicht sagen welche Aufgabe direkt ich ausprobieren möchte, was sogar gar nichts schlechtes ist somit habe ich eine große Auswahl. Da ich selber auch ein Fahrrad habe hoffe ich sehr das ich meine gelernten Dinge auf dieses übertragen kann. Aber ich denke das das Praktikum zu mir passen wird, genauso wie die weiteren Praktikanten und Mitarbeitern, die alles sehr nett aussahen.

Eigentlich glaube ich das das ein sehr schöne Zeit wird. Das einzige Problem was vielleicht aufkommen wird, ist das  neue kennen lernen am Anfang doch da muss ich nun mal durch. Ich glaube aber das jeder mit diesem Problem zu schaffen hat.

Zweiradverkäufer: MeineLernaufgabe (M.V.18.02.2018)

Hi Leute ich bin’s Michel aus der Ida Ehre Schule. Heute möchte ich euch anhand ein paar fotos zeigen wie man einem Reifen (den Schlauch und/oder den Mantel) wechselt.

1.)

Alter Reifen.

Ein ganz normaler Vorderreifen, wo der Schlauch ausgewechselt werden sollte

2.)

Bremsbacken lockern um den Mantel durch zu bekommen.

Als erstes muss man die Bremsbacken lockern, in dem man den etwas dickeren Draht der links aus dem Bild in die Mitte des Bildes zeigt, aus der Metallnische herauszieht. Wenn man die Bremshebel rechts und links zusammen drückt, kann man den Draht heraus ziehen

3.)

Das lösen der Ax-Mutter geht mit mehreren Schlüssen, doch am besten mit dem 15ner in S-form.

Nun muss man die Ax-Muttern lösen. Die sind in der Mitte des Reifens am Ende der Gabel, in der Mitte der Felgen.

4.)

Nun kommt der Mantelheber ins Spiel davon kann man ein oder auch mehrere nehmen, den drückt man unter den Mantel und hebelt den Mantel über die Felge. Den Mantelheber zieht man dann so einmal um die Felge, so das das an dem ganzen Reifen so ist wie auf dem Bild. Auf dem Bild fängt er erst damit an den Mantel heraus zu heben.

5.)

Danach kann man den Mantel ganz einfach abziehen, da ja schon die eine Hälfte ab ist.

6.)

Abgezogen undnun den  neuen Schlauch einbauen.

7.)

 

Nun nimmt man dann einen neuen Mantel oder Schlauch, was halt gerade nötig ist. Bevor man den Schlauch dazu nimmt, nimmt man den Mantel und packt die Felge zur hälfte hinein.

8.)

Dann quetscht man den schlauch so zwischen Felge und Mantel das es kein Knick im Schlauch gibt, das Ventil packt man in das Loch der Felge. Die eine Mantelhälfte die rausguckt und noch nicht in der Felge ist, drückt man über den Schlauch in die Felge.

9.)

Fast fertig, nun muss man nur noch den Rest in die Felge rein drücken.

10.)

So sieht es dann fertig aus. Nun nur noch in das Fahrrad einbauen in dem man den Reifen wieder in die Gabel steckt und die Ax-Muttern festdreht und die Bremsbalken wieder zusammen drückt und den Bremszug wieder in die Metallnische hineindrückt.

Ich hoffe euch hat meine Lernaufgabe gefallen und ihr habt sie verstanden.

 

 

 

 

 

Zweiradverkäufer: Praktikumswahl(M.V., 27.10.2017)

Hi hier ist Michel von der Ida Ehre Schule, ich gehe in die 9C und absolviere ab den 6.11.-1.3.2018  mein Praktikum in einem Fahrradladen in der Grindelallee.

Ich hatte eigentlich nie den Plan gehabt mein Praktikum in einem Fahrradladen zu machen, am   Anfang bewarb ich mich beim NDR bei der Bühnen Technik doch das war schon viel zu spät, denn dort waren alle Plätze belegt. Da das nicht ging habe ich mich mit meiner Mutter im Internet umgeschaut eigentlich hatte ich nie einen richtigen Plan wo ich mein Praktikum machen werde nachdem ich vom NDR abgelehnt wurde.

Nur  eines war mir klar ich mache etwas Handwerkliches, außer das  ich etwas an meinem Fahrrad ändern  könnte hat mich auch nicht viel mehr an diesem Praktikum interessiert. Als ich nach den Sommerferien immer noch kein Praktikum hatte haben mich meine Lehrer mit einem Laufzettel und zwei Klassenkameradinnen losgeschickt, um mir ein Praktikum zu besorgen.

Und kurz nachdem   wir unsere Schule verlassen haben sagten die beiden mir ich solle es in dem Fahrradladen ausprobieren. Ich sag mal so ich hatte Glück denn dort wurde ich direkt angenommen während viele aus meiner klasse noch auf der suche waren.  Nicht einmal eine Bewerbung musste ich abschicken. Somit kann ich nur empfehlen persönlich vorbei zu kommen  denn das macht es dem Betrieb noch mal ein stück schwerer euch abzulehnen und ihr könnt euch von Anfang an   von  der besten Seite zeigen.

Zweiradverkäufer: Vorstellung des Betriebes(M.V., 11.12.2017)

Was geht Leute,

Heute habe ich meinen ersten Tag als Praktikant im Fahrradladen absolviert. Der Chef hat mich herumgeführt und mir gezeigt wo alles ist und mir einzelne dinge und meine Fragen erklärt und beantwortet.

In diesem Fahrradladen reparieren sie Kunden- Fahrräder oder auch angekaufte Fahrräder. Bei gekauften Fahrrädern kommt es auf den stand des Fahrrads an ob sie nur Einzelteile des Rads gebrauchen können oder ob sie es wieder ganz fit machen. Natürlich haben sie auch hier und da ein paar Fahrräder herumstehen die nicht einmal gefahren wurden also ganz neu sind.

Der Laden ist nicht besonders groß es gibt eine Toilette, Küche (beides sehr klein), eine Werkstatt (platz für 2 Fahrräder gleichzeitig) und dann gibt es noch den vorderen Bereich am Eingang, dort stehen haufenweise Fahrräder zum Verkauf herum, wenn man vom Eingang einmal durchgeht ist dort die Kasse.  Es gibt 4 weitere Praktikanten und dann noch den Chef.

Da der Chef alleine dort arbeitet übernimmt er jede Aufgabe, verkaufen und reparieren. Der Chef hat mir erzählt das sein Vater vorher in Besizdes Ladens war und er ihn übernommen hat. Ich arbeite nur hinten in der Werkstatt, vorne beim Verkauf darf ich nicht arbeiten bis auf ab und zu mal die Luft eines Kunden aufpumpen.