Personaltrainerin: Interview mit einer Mitarbeiterin (D.B., 01/18)

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    Mein Interview führte ich mit einer Personaltrainerin aus meinem Praktikum. Die meisten Fragen, die ich stellte, waren persönliche Fragen, die wahrscheinlich nicht jeder Personaltrainer so aussagt.

    Die Trainerin,die ich interviewt habe, heißt Sophia Rump.

    Die erste Frage lautete, warum sie ausgerechnet diesen Beruf auswählte. Daraufhin gab sie die Antwort, dass bevor sie diesen Beruf ausübte, sie immer Sport gemacht hat und dazu hat sie auch viele Sportarten getrieben. Anschließend hat sie mit Fitness angefangen und dies hat ihr viel Spaß bereitet und somit hat sie beschlossen ihr Hobby zum Beruf zu machen.

    Zunächst fragte ich, ob sie welche Beschwerden über ihren Beruf hat und damit war gemeint, ob sie z.B. Beschwerden über ihren Umfeld, bestimmte Personen oder Gehalt hat. Darauf entgegnete sie, dass es ein Beruf ist, wo man viel mit Menschen zu tun hat, also man hat als Personaltrainer viel Kundenkontakt und sie erläuterte somit, dass sie mit vielen verschiedenen Menschen in Kontakt tritt. Manche davon beschweren sich über Kleinigkeiten, wo sie anschließend übertreiben und aus einer Mücke einen Elefanten machen. Dagegen betonte sie auch, dass es selbstverständlich auch nette Menschen gibt.

    Dann richtete sie aus, dass sie besonders viel Wert darauf legt, dass der Beruf ihr Spaß macht, denn wenn man das Gefühl hat, dass es einem nicht Spaß macht, ist es nicht das Richtige.

    Die Methoden, die sie einsetzt, um die Mitglieder aktiv zu unterhalten sind, dass sie die Mitglieder einfach ansprechen, wie es ihnen geht oder wie das Training läuft und das zu beachten ist, dass die Mitglieder die Ausführung richtig machen, damit sie sich nicht verletzen Selbstverständlich auch , dass sie sich gegenüber den Mitglieder vernünftig verhält.

    Anschließend war meine Frage, was einen guten Personaltrainer ausmacht und wie man diesen erkennt und daraufhin äußerte sie, dass man die Mitglieder auf jeder Art unterstützen sollte, dass sie auf die Bedürfnisse eingehen sollten, dass man ihnen alles vernünftig erklärt und dass man sie auch somit begleitet.

    Ein typisches Training sieht so aus, dass man sich zuerst mit dem Mitglied zusammensetzt und die Zielsetzung bespricht, außerdem auch, was ihnen Spaß bringt. Zunächst erstellen sie ein Trainingsplan auf, indem man dann die Übungen zeigt, die für das bestimmte Ziel behilflich sind, sodass das Mitglied zukünftig selbstständig trainieren kann.

    Die Trainer schaffen es, dass die Mitglieder beim Training motiviert bleiben, trotz Anstrengung anhand eines positiven Feedbacks, indem sie sie auch loben.

    Als ich fragte, was die größten Schwierigkeiten sind, die ihr bei den Mitgliedern immer wieder auffallen, antwortete sie, dass einerseits die Frauen häufig unterschätzt werden gegenüber den Männern, denn viele behaupten, dass sie weniger Ahnung haben, was aber meistens nicht der Fall ist. Deshalb müssen die Frauen ein selbstbewusstes Auftreten besitzen. Andererseits setzen sie nicht immer die Tipps und Ratschläge um, welches man ihnen empfehlt, sondern dies, welches andere behaupten. Daraufhin kommen sie nicht oft, erwarten jedoch Ergebnisse.

    Nach ihrer Ansicht macht ihr Beruf ihr einfach Spaß, weil sie Menschen helfen und unterstützen kann, da Sport nicht nur ein optischer, sondern auch ein gesundheitlicher Grund ist und mit diesen Gedanken motiviert sie sich jeden Tag aufs Neue, ihre persönlichen Bestleistungen abzurufen.

    Um Personaltrainer zu werden, benötigt man einen Realschulabschluss mit 3 ½ Jahren Ausbildung.

    Der Gehalt des Trainers ist unklar, jedoch teilte die Trainerin mir mit, dass man sich sehr hocharbeiten kann, indem man gut ist, in dem was man tut.

    Zuletzt fragte ich, was für einen Tipp sie jemandem geben würde, der an dem Beruf interessiert ist und daraufhin stellte sie klar, dass der Weg das Ziel ist.

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